Datenschutzhinweise für SessionPulse
Hier steht, was die Anwendung tatsächlich verarbeitet – in verständlich und ohne magische Tarnkappen.
Wer betreibt SessionPulse?
SessionPulse wird von AIMO AI betrieben. Verbindliche Betreiber- und Kontaktangaben stehen im Impressum von AIMO AI.
Welche Daten verarbeitet SessionPulse?
Für eine Teilnahme speichert SessionPulse die Sessionzuordnung, deine gewählte Namensangabe – ein Pseudonym oder freiwillig deinen eigenen Namen –, fünf Antworten, interne technische IDs und notwendige Zeitstempel. Gespeichert werden außerdem, ob der Fragebogen abgeschlossen ist, die technische Gruppenzuordnung, Gruppengeneration und gewählte Zielgruppengröße.
Aus den Antworten wird intern eine Punktzahl berechnet, damit Personen mit unterschiedlichen Antwortprofilen möglichst gemischt werden können. Diese Punktzahl und die interne Reihenfolge werden weder Teilnehmern noch öffentlich angezeigt. Die Präsentationsansicht zeigt nur den Sessiontitel, Gruppennummern und gewählte Namensangaben.
Fragen, Rückmeldungen und Startseitentexte werden beim Anlegen einer Session als Moderatorinhalte kopiert. Sie sind keine zusätzlichen Teilnehmerangaben. Moderator-Sitzungen werden getrennt vom Teilnehmerbereich mit technischen, zeitlich begrenzten Sitzungsdaten verwaltet.
Was brauchen Teilnehmer ausdrücklich nicht?
- kein Teilnehmerkonto
- keine E-Mail-Adresse
- kein Teilnehmerpasswort
- kein Google- oder Social-Media-Login
- keine Werbe-ID und kein Analytics-Profil
- keinen Klarnamen
SessionPulse benötigt keinen Klarnamen; du kannst ein Pseudonym verwenden. Wenn du freiwillig deinen eigenen Namen eingibst, wird er innerhalb der Session technisch wie das gewählte Pseudonym verarbeitet. Auch ein Pseudonym garantiert keine vollständige Anonymität. Deshalb behandeln wir alle Angaben sorgfältig.
Wofür werden die Angaben verwendet?
Ausschließlich zur Durchführung der Session, zur Wiederherstellung des eigenen Fortschritts, für internes Scoring und heterogene Gruppenbildung, zur Anzeige der eigenen Gruppe und zur Präsentation der gewählten Namensangaben der gebildeten Gruppen.
Was liegt auf deinem Gerät?
SessionPulse speichert im lokalen Browserspeicher für jede Teilnahme einen zufälligen technischen Schlüssel. Der Server speichert nur den jeweiligen kryptografischen Hash. Der Schlüssel ermöglicht nach einem Neuladen den Zugang zur zugehörigen Teilnahme und eigenen Gruppe. Er dient nicht der Werbung oder Marketing-Profilbildung. Wer Zugriff auf einen solchen Schlüssel erhält, könnte damit die zugehörige Teilnahme öffnen; behandle ihn daher wie eine Eintrittskarte.
Wo liegen die Daten?
SessionPulse wird auf einem von AIMO AI administrierten virtuellen Server bei der netcup GmbH in Deutschland betrieben. Es besteht keine Google-Sheets- oder andere externe Laufzeitabhängigkeit. Vollständige Betreiber- und Kontaktdaten stehen im Impressum.
Protokolle und Fehlerdiagnose
Der produktive SessionPulse-Container schreibt keine normalen Uvicorn-Zugriffsprotokolle. Auch für den vorgeschalteten Caddy-Webserver ist kein reguläres Access-Logging aktiviert. Fehlerprotokolle bleiben für den sicheren Betrieb erhalten; Anwendungscode protokolliert keine Antworten, Pseudonyme, Passwörter, Resume- oder CSRF-Schlüssel.
Speicherdauer und Backups
Geschlossene Sessions werden 30 Tage nach dem letzten Schließen aus der laufenden Datenbank gelöscht. Wird eine Session wieder geöffnet, beginnt die Frist erst beim nächsten Schließen neu. Dabei verschwinden Session-Snapshots, Teilnehmer, Antworten und Gruppenzuordnungen.
Sicherungskopien können bereits gelöschte Daten noch für einen begrenzten zusätzlichen Zeitraum enthalten. SessionPulse-Backups werden höchstens 30 Tage aufbewahrt und ausschließlich zur Wiederherstellung bei technischen Problemen verwendet.
Rechtsgrundlage
Vor dem konkreten Einsatz menschlich zu prüfen: Die passende Rechtsgrundlage hängt vom jeweiligen Einsatz ab, etwa Fortbildung, Schule oder private Veranstaltung. SessionPulse legt sie nicht pauschal fest.
Deine Datenschutzrechte
Je nach Einsatz bestehen insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und gegebenenfalls Widerspruch. Für Anfragen nutze bitte die Kontaktmöglichkeit im AIMO-AI-Impressum.
Warum wir das so gebaut haben
Datenschutz entsteht nicht erst durch diesen Text. Die wichtigsten Entscheidungen wurden vorher getroffen: kein Klarnamenzwang, keine Tracker, keine öffentliche Punktzahl, keine unnötigen Teilnehmerkonten und eine begrenzte Speicherdauer. Diese Seite beschreibt deshalb vor allem, was die Technik tatsächlich macht.
Datensparsamkeit ist meistens weniger spektakulär als ein Cookiebanner, aber häufig die interessantere technische Entscheidung.
Weitere Informationen
Ergänzend gelten die allgemeinen Datenschutzhinweise von AIMO AI.